Salsa New York Style

auch Mambo-Salsa genannt ist ein Kompromiss zwischen Improvisation und dem Hang zur Perfektion.
Die Bewegungen sind weich, elegant und fließend, wirken aber trotzdem natürlich und nicht stilisiert wie bei der Latin-Salsa der Turniertänze.

Der New York-Style ist eine Mischung von stark puertoricanisch beeinflussten Solo-Schrittkombinationen (genannt „Shines“ oder „Footwork“) und Figuren aus nordamerikanischen Paartänzen. Als Hauptinspirationsquellen für die unzähligen Drehungen ist der Hustle (nordamerikan. Disco-Fox-Variante) zu nennen. Aber auch Swing-Elemente sind erkennbar.

Der New York-Style besticht u.a. durch seine Eleganz, seine effektvollen Drehungen und seinen Variantenreichtum. Er lässt im Gegensatz zu den klassischen Standard-Turniertänzen viel Raum für Improvisation. Sehr wichtig ist auch die Bewegungsfreiheit der Frauen, mit Akzent, die beim Tanzen bei jeder Gelegenheit Hüft-Schulter und Kopfbewegungen zum Einsatz bringen.

Im Vergleich zum Casino und LA-Style steht im NY-Style die Frau stärker im Zentrum und „macht die Show“ ( viele schnelle, effektvolle Drehungen, sexy moves)! Dieser Stil stellt hohe Ansprüche an das Führen bzw. sich Führen lassen.
Wenn ein Paar den New York-Style beherrscht, sieht es sehr harmonisch aus.
 

 
Basiselemente des NY-Style
Grundschritt vorwärts (3er-Schritt). Beginn im New York-Style auf „2“ (wie im Son),
oft jedoch auch auf „1“, aber mit dem Akzent (Ausfallschritt) auf „2“. Die Salsa Puertoriqueña beginnt wie beim Casino mit dem Ausfallschritt auf „1“ .Viele New Yorker Salseros passen sich der europäischen Salsa-Szene an und unterrichten die gleichen Inhalte auf die 1. 
Ein anspruchsvolles, aber trotzdem klares System von unzähligen effektvollen Drehungen (mit vielen Doppel- und Mehrfachdrehungen der Frau) und komplexen „Shines“. Systemprägendes Element: „Cross body lead“ und Ausrichtung vieler Kombinationen auf einer Linie.