Latin Hustle
Die Geschichte des Hustle
Latin Hustle ist eine der Hauptwurzeln der modernen Salsa-Stile!
Die Einflüsse
In den frühen \'70ern war das Tanzen in den Discos meistens ein Freestyle-Tanzen – vergleichbar mit dem "Rock" Stil den die damaligen Pop-Stars tanzten (z. B. The Jackson Five). Der Afro-Hairstyle, Bellybottom pants und Marshmallow shoes waren eine verrückte Mode der jüngeren Generation dieser Zeit.
Eine kleine Gruppe von Erwachsenen und Jugendlichen bildeten eine Sub-Kultur in New York: Sie betrieben in der Vielfalt von Discotheken eine Art Tanzturniere; meistens tanzten sie den oben genannten "Rock". Einige der bekanntesten Clubs dieser Zeit waren "The Contiki", "Footsteps" und "The Red and White". Das waren die heißesten Clubs mit den besten Tänzern aus den Bezirken New Yorks, wo getanzt, Wettkämpfe ausgetragen und Informationen ausgetauscht wurden.
Im frühen 1973, in der Diskothek "The Grand Ballroom" wurde ein neuer "Paar-Tanz" von Damen praktiziert. Es war ein einfacher 6-er-Schritt mit einer wirklichen Grundform; einschließlich "Inside" und "Outside" – Single-Turns. Das war die Geburt des Tanzes, den man später Hustle nannte. Die jungen Männer wurden aufmerksam und interessiert an diesem neuen "Paar-Tanz", weil es die Rückkehr zur Romantik war und einfach gesagt, eine Möglichkeit um Frauen kennen zu lernen. Der Tanz erlangte Popularität und als mehr und mehr Menschen ihn praktizierten, begann er sich zu entwickeln.
Entwicklung
In den "Latin-Discotheques" dieser Tage, eingeschlossen "The Corso", "Barney Goo Goo´s" und "The Ipanema" wurde Disco-Musik als eine Art Brücke zwischen den Live-Band-Auftritten benutzt. In diesen Clubs war der Paartanz immer präsent in Form von Mambo, Salsa, Cha-Cha, Bolero. Als ein Ergebnis von Fusion, begann der 6-er Schritt-Tanz sich zu vereinigen mit der "ball-change" – Aktion beim Mambo. Nun wurde er wie folgt gezählt: 1-2-3 & 4-5-6. Der Tanz, obwohl ein Paar-Tanz, wurde meistens ausgeführt mit "Side-by-Side"-Positionen. Er begann ebenso eine Reihe von komplizierten Mambo-Bewegungsabläufen zu vereinnahmen. Der Tanz veränderte sich durch Mehrfachdrehungen + Handwechseln. Ab jetzt wurde das Getanzte "Rope Hustle" oder "Latin Hustle" genannt.
Obwohl der Kern und die Innovations-Stätte NY war, begann der Tanz (1974/1975) sich über ganz USA auszubreiten, da er mehr und mehr an Popularität gewann.Wettbewerbe begannen in jeder Stadt aus dem Boden zu sprießen wie eine phänomenale Erscheinung. Zur gleichen Zeit bemühte sich die Homo-Szene ihren Einfluss auf den Tanz auszuüben. Viele, welche den Hustle tanzten, waren ebenso involviert in der professionellen Darstellung der Künste. Sie brachten lange "Ballett-Arme" und Elastizität mit in ihren Bewegungen. Von da ab veränderte sich der Tanz von ab und zu eingeschobenen Elementen zu festintegrierten Abläufen.
Hustle heute
Mit der kontinuierlichen Zunahme der Tanz-Wettbewerbe suchten die jungen Teilnehmer ihre Vorteile. Akrobatik und langsame Bewegungen werden in die T-Performance eingebunden. Ein total neues Feld der Unterhaltung war geboren, und Nacht-Clubs, Hotels und Fernsehen mieteten diese jungen und innovativen Professionals für Shows. Das war annähernd 1975. Diese Gelegenheit schürte das Feuer und die jungen Tänzer suchten weiter nach Wegen das Club-Publikum anzusprechen. Der Tanz wurde schneller und aufregender; das Original "1-2-3" des Tanzes wurde fallengelassen und nur das "&4-5-6" wurde zum "&1-2-3". Das war die Geburt des Hustle wie er heute getanzt wird.
Durchweg der späten ´70ger wurde Hustle noch in vielen verschiedenen Formen gelehrt (4-count-Hustle, the old latin Hustle oder Rope Hustle). Aber die aufregendste Form wurde von den Club-Tänzern und Turnier-Tänzer von NY praktiziert, welche den "&1-2-3"- Hustle tanzten. Die NY-Hustle-Dancers der ´70ger pflasterten den Weg für den Rest der Hustle-Gemeinde in der gesamten USA. Durchweg der späten ´70gern und der ´80gern, die Entwicklung ging weiter, begann der Hustle sich auch an anderen Tanz-Stilen zu orientieren.
Inklusive des Standard-Tanzens mit seinen weichen Bewegenen, von wo auch "Travelling-Movements" und Drehungen stammen. Genauso aber auch von anderen Partner-Tanz-Formen wie Swing und Latein-Amerikanischen Tänzen.
